Der Pilgerweg über den Falkenstein
Mit
Irma Hillebrand
Fast wäre man geneigt zu sagen „....mit wen auch sonst!“
20
Personen, darunter 8 Kinder ließen sich auf den Spuren des Hl. Wolfgangs von
Irma Hillebrand über den Falkenstein nach St. Wolfgang führen.
Treffpunkt
war der Badeplatz in Fürberg. Dort wurde ein Stein gesucht und bis zur
„Schächerkapelle“ getragen, dort
abgelegt, als Symbol etwas los zu werden, dass belastet .
Auf
dem Weg zur Felsenkapelle hörten die Pilger von alten Naturreligionen wie z.B.
dem alten Kultplatz beim „Scheffelblick“, wo man Spuren von Tieropfern fand;
auch davon, dass wir heute das Spüren verlernt haben wie man an dem Standplatz
einer Kreuzwegstation vor einer Felswand beobachten kann, wo die Konzentration auf das Beten kaum
möglich ist.
Zur
Sache ging es dann, besonders lustig für die Kinder, bei der Felsenkapelle:
Hier durfte die Glocke geläutet werden und wer es schaffte, dass die Glocke nur
3x anschlug durfte sich etwas wünschen. Der „Schliafstoa“ wurde bewältigt um Energie
zu tanken. Einst schlüpften schwangere Frauen hier durch, das Kind fiel ins
Becken und sie konnten ihr Kind zur Welt bringen. Das ist mittlerweile genauso
wissenschaftlich erklärbar wie sich die vielen positiven Schwingungen auf
diesem Weg in Megaherz messen lassen. Z.B. beim „Kraftplatz“ der
genau in der Nord/Südachse der Erde liegt oder die, besonders bei Augenleiden,
entzündungshemmende Wirkung der Quelle, hier wurde natürlich Wasser für daheim
mitgenommen und gleich an Ort und Stelle zur Jause getrunken.
Bei
der nächsten Station wurde der Kopf in eine Felsenmulde gelegt um Kopfschmerzen
zu vertreiben, Spuren im Fels bewundert,
eingeritzte Kreuze von Pilgern vergangener Zeiten, die vielleicht zum Dachstein
gepilgert sind, dem vermeintlichen Sitz ihres Gottes Thor.
Der
Aufstieg zum Aberseeblick, über Leitern war natürlich für die Kinder ebenso
abenteuerlich wie die gruselige Geschichte über die Hebung eines Schatzes im
Gebirge auf der gegenüberliegenden Seite des Sees. Am höchsten Punkt, der Kapelle von wo aus der Hl. Wolfgang seine
Hacke schleuderte, angelangt gings bergab über Ried nach St. Wolfgang. Das
versprochene Eis vor Augen waren die Mädchen und Buben dann auch noch
musterhaft brav und interessiert an der Kirchenführung.
Lustig
war die Rückfahrt mit dem Schiff, vorbei am Ochsenkreuz wo natürlich die
tragische Geschichte des Metzgerburschen wieder in Erinnerung kam.
Danke
Irma Hillebrand – es war für alle ein wunderbarer Tag, an den wir noch lange
denken werden.